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Erfolgreiche Teilnahme am Schülerwettbewerb „Nachbarn im Osten“ 2025/2026

Erfolgreiche Teilnahme am Schülerwettbewerb „Nachbarn im Osten“ 2025/2026

Das Herzog-Christoph-Gymnasium freut sich erneut über eine besondere Auszeichnung.
Die 9. Klassen nahmen wie in den letzten Jahren erfolgreich am renommierten Landeswettbewerb „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ teil. Im Fokus der diesjährigen Ausschreibung stand das spannende Thema „Kasachstan und Deutschland – Geschichte(n) und Perspektiven“. Die Jugendlichen erstellten Schelmengeschichten im Stile von Till Eulenspiegel, die das historische Umfeld des deutschen Dorfes Peterfeld in Kasachstan aufgriffen, welches 1908 von Deutschen gegründet wurde. Ergänzend musste eine passende Illustration angefertigt werden.

Für das engagierte Einreichen der Beiträge erhielten das Herzog-Christoph-Gymnasium sowie die Gewinnerinnen offizielle Urkunden. Wir beglückwünschen die Preisträger und sind stolz auf das Engagement der Klassenstufe 9!

Christiane Ziese

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Abiturientin erhält Auszeichnung beim Schreibwettbewerb

Schreibwettbewerb Deutsche Sprache und Literatur 2026, Preisträgerin Louisa Stern, HCG Beilstein

Abiturientin erhält Auszeichnung beim Schreibwettbewerb


Grund zur Freude am HCG Beilstein: Die Abiturientin Louisa Stern des diesjährigen Abschlussjahrgangs wurde beim Schreibwettbewerb „Deutsche Sprache und Literatur Baden-Württemberg 2026“ für ihren literarischen Text zum Thema „Wie Eskapismus funktioniert. Fluchtangebote von Netflix, Steam, Spotify und Co“ mit einem Preis ausgezeichnet.
Die feierliche Preisverleihung im historischen Ambiente des Klosters Heiligkreuztal statt. Dort wurden die Preisträgerinnen und Preisträger für ihre herausragenden Beiträge geehrt. In ihren Texten setzte sich die Abiturientin kritisch und zugleich differenziert mit einem hochaktuellen Thema auseinander: der Frage, warum Menschen digitale Medien und Streamingangebote als Möglichkeit nutzen, dem Alltag zu entfliehen, und welche Chancen und Herausforderungen mit diesem Phänomen verbunden sind. In vier Kurzgeschichten wurde dies literarisch umgesetzt.
Die Entscheidung, am Wettbewerb teilzunehmen, entstand aus einer ganz persönlichen Motivation. „Ich schreibe einfach gerne und verfasse mit Freude eigene Texte“, beschreibt die Preisträgerin ihre Beweggründe. Dass aus dieser Leidenschaft nun eine Auszeichnung hervorgegangen ist, unterstreicht, wie wertvoll Kreativität, sprachliches Ausdrucksvermögen und die Freude am Schreiben sein können und motiviert hoffentlich auch in Zukunft weitere Schülerinnen und Schüler, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Die Schulgemeinschaft gratuliert Louisa herzlich zu diesem besonderen Erfolg. Die Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung ihrer schriftstellerischen Leistung, sondern auch ein schönes Beispiel dafür, wie junge Menschen mit sprachlicher Kreativität gesellschaftlich relevante Themen reflektieren und überzeugend aufbereiten können.
Wir wünschen ihr für ihren weiteren Weg nach dem Abitur alles Gute und hoffen, dass sie ihre Begeisterung für Sprache und Literatur auch künftig mit ebenso großem Erfolg weiterverfolgt.

S. Weber

Preisverleihung Louisa Stern

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Vier sechste Klassen gehen gemeinsam ins Theater

Vier sechste Klassen gehen gemeinsam ins Theater

Am Montag nach den Pfingstferien machten wir, alle vier 6. Klassen des HCG, einen Ausflug in die Boxx ins Theater Heilbronn. Wir fuhren mit zwei gemieteten Reisebussen von Beilstein nach Heilbronn. Die Reise verlief ganz angenehm und entspannt. Als wir ankamen, hatten wir noch etwa 20 Minuten bis zu dem Auftritt, deshalb hatten wir noch ein bisschen frei und durften uns selbst beschäftigen. Danach konnten wir reingehen und wurden kurz über die Verhaltensregeln im Theater informiert. Dann ging endlich das Stück „Wolkenrotz“ los. Es handelt sich um drei einsame Kinder, die in einem Hochhaus leben und deren Eltern nie etwas mit ihnen unternehmen. Die drei Kinder unterstützen sich gegenseitig und leben in ihrer Fantasie gemeinsam in einem Haus aus Papier. Das Stück war sehr interessant und auch lustig, obwohl die Ausgangssituation der Geschichte eigentlich eher traurig war. Nach dem Auftritt hatten wir sogar noch eine Nachbesprechung, wo wir einer Theaterpädagogin, der Regisseurin des Stücks und zwei Schauspielern Fragen zum Inhalt des Stücks aber auch zum Leben als Schauspieler stellen konnten. Danach sind wir zurück nach Beilstein gefahren und konnten nach Hause gehen. Das war ein sehr schönes Erlebnis für uns alle, was wir hoffentlich noch einmal wiederholen und auch dann wieder ein interessantes Stück anschauen werden. 

Demian Guliamov, 6b

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Die Vorlesepause ist wieder da!

Liebe Fünft- und Sechstklässler,

ihr habt Lust, neue Bücher kennenzulernen, euch mal wieder vorlesen zu lassen und eure Pause ganz entspannt und in Ruhe zu verbringen?

Seit Oktober gibt es für euch am HCG montags in der 1. Großen Pause (9:55 Uhr bis 10:10 Uhr) in der Schülerbücherei wieder eine Vorlesepause.

Zur Zeit lesen wir das Buch „35 Kilo Hoffnung“ von Anna Gavalda. Darin geht es um einen Jungen, der die Schule abgrundtief hasst. Um bei seinen Mitschüler*innen beliebt zu sein, macht er sich zum Klassenkasper. Seine Lehrer*innen und Eltern finden das gar nicht lustig. Vielleicht findet er ja doch noch etwas, das ihn für die Schule motivieren kann…

Wir freuen uns auf euch!

Eure Frau Achtner und Frau Weber

P.s.: Die Schülerbücherei ist mittwochs und freitags in der 1. großen Pause für euch geöffnet!

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Vertauschte Rollen im Theater Heilbronn

Am Dienstag den 22. Juli fuhr die Klasse 5b mit dem Bus nach Heilbronn, 

um dort das Theaterstück „Die fantastische Verwandlung der Familie F." anzuschauen. Wir kamen in der Nähe des Theaters an und liefen den restlichen Weg zu Fuß. Die Vorführung in der „Boxx“ begann um 9 Uhr, davor erklärten die Mitarbeiter des Theaters uns noch einige Regeln. Das Stück handelt von zwei Geschwistern deren Vater viel zu viele Regeln aufstellt und ihnen so unbewusst ihre Freiheit nimmt. Sie wünschen sich Veränderungen und am nächsten Morgen sind mit Hilfe eines Zauberschranks die Rollen vertauscht. Doch ein böser Junge ist – so wie alle Kinder – ebenfalls über Nacht groß geworden und terrorisiert nun die ganze Stadt. Am Ende schaffen die Geschwister es jedoch, ihn zu besiegen. Bei einer Nachbesprechung mit Stefanie Roschek (Regie) und Natascha Mundt (Theaterpädagogin) hatten wir die Möglichkeit, ganz viele Fragen zu stellen. So erfuhren wir viel Interessantes über die Entstehungsgeschichte des Stücks (welches zusammen mit Schülern geschrieben wurde), über Kulissen, Kostüme, Proben und die Arbeit der Schauspieler/innen.

Dies war sicher nicht unser letzter Ausflug ins Theater Heilbronn!

Annika Ehrlich, 5b

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Wiedereröffnung der Schülerbücherei nach Ostern

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, die Schülerbücherei hat in Zukunft (nach den Osterferien) immer mittwochs und freitags in der 1. Großen Pause geöffnet.

Ihr könnt dort nach neuen Büchern stöbern und sie euch mit ihrem Schülerausweis ausleihen.

Schaut vorbei! Wir freuen uns über euren Besuch!

Das Team der Schülerbücherei

Zur Erinnerung: Die Vorlesepause findet immer montags in der 1. Großen Pause statt!

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Vorlesewettbewerb Klasse 6

Am Mittwoch, den 11.12.2024 war es wieder soweit: An unserer Schule wurde der alljährliche Vorlesewettbewerb ausgetragen! Die vier sechsten Klassen wurden vertreten durch Amelie Gerstenmeier (6a), Kayra Cetinkaya (6b), Lara Wien (6c) und Johanna Blickle (6d). Alle hatten sich zuvor in ihren Klassenwettbewerben durchgesetzt und traten nun gegeneinander um den Schulsieg an. Auch hier galt es, eine bekannte, selbstgewählte und eine unbekannte Textstelle vorzulesen. Dabei geht es darum, sowohl flüssig zu lesen als auch lebendig zu betonen. Bei der eigenen Textstelle ist auch deren Auswahl ein Bewertungskriterium. Bewertet wurden die vier Schülerinnen diesmal nicht von der Klasse, sondern von den Deutschlehrerinnen der Klassen 6. Alle Teilnehmerinnen konnten bei ihren Darbietungen glänzen und machten es uns sehr schwer, eine Siegerin zu küren – am Ende entschieden wir uns als Schulsiegerin für Amelie Gerstenmeier (Klasse 6a), welche mit dem Buch „Das Weihnachtsschwein“ von J.K. Rowling überzeugte. Nun wartet auf Amelie die nächste Herausforderung – sie darf beim Kreisentscheid im Februar gegen die anderen Schulsieger*innen des Kreises Heilbronn antreten. Dafür wünschen wir Amelie viel Erfolg und drücken alle fest die Daumen!

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Ferienlektüre am HCG

Seit letztem Schuljahr lesen alle Fünft-, Sechst- und Siebtklässler am HCG regemäßig ein Buch über die Ferien. Für alle Klassenstufen gibt es eine große Auswahl an Lektüren. Die Bücher müssen nicht extra gekauft werden, sondern können in den umliegenden Ortsbüchereien ausgeliehen werden.

Die Idee hinter der Ferienlektüre ist zum einen, alle Schülerinnen und Schüler zum Lesen zu motivieren, die Fantasie anzuregen, die eigene Sprachfähigkeit auszubauen und die Lesekompetenz zu fördern. Zum anderen soll sie in unserer schnelllebigen und digital geprägten Welt eine andere Form der Entspannung in den Ferien bieten.

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Die Lesung - Roboter als Freunde?

Im Oktober durften die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen am Frederick Tag - dem landesweiten Literatur-Lese-Fest - einer Lesung lauschen. Der Kinder- und Jugendbuchautor Tobias Elsäßer las uns etwas aus seinem Buch ARTI Auf Freundschaft programmiert vor. Er verriet uns sogar noch etwas aus seinem Privatleben und zwar, dass er kein guter Grundschüler gewesen war. Im Buch ARTI geht es um die Zukunft. Welche Rollen werden Roboter in der Zukunft spielen? Können sie vielleicht Freunde für uns Menschen sein? Das Buch und die Lesung waren richtig toll, witzig und auch sehr spannend! Tobias hat uns auch viel miteinbezogen, Fragen gestellt und uns Witze erzählt. Ich würde das Buch jedem zum Lesen vorschlagen. Vielen Dank, Tobias Elsäßer!

Luisa Orlob, 5b

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65. Vorlesewettbewerb 2023/24

Maximilian Dörges aus der Klasse 6c gewann den Schulentscheid am HCG und qualifizierte sich damit für die nächste Runde des Wettbewerbs, den Kreisentscheid, der Ende Februar 2024 startet. Hierfür drücken wir ihm schon jetzt die Daumen.

Mit Engagement und Lesefreude übten die Schüler*innen der Klassen 6 auch in diesem Schuljahr fleißig, um vorbereitet und möglichst gelassen anzutreten. Bei wem sitzen die Betonungen am besten? Wer zieht die Zuhörer*innen am stärksten in den Bann? Alle Teilnehmer*innen haben ganz toll vorgelesen und so fiel der Jury die Entscheidung schwer. Maximilian Dörges gelang es im entscheidenden Moment besonders gut, den Protagonist*innen seines Lieblingstextes „Gangsta-Oma“ eine lebendige Stimme zu verleihen. Wir gratulieren auch allen Klassensieger*innen ganz herzlich und sprechen allen Teilnehmer*innen ein großes Lob für ihre tolle Leseleistung aus.

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Für die Fachschaft Deutsch Christina Reimold und Julia Mezger

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„Woyzeck“ zu Besuch am HCG

Am Mittwoch, den 12. Juli 2023 kam für die gesamte Jahrgangsstufe I das THEATERmobileSPIELE aus Karlsruhe zu Besuch ans HCG, um den Schüler*innen ihre Interpretation des Dramenfragments „Woyzeck“ von Georg Büchner darzubieten. Das Theater hat sich auf Schulklassen spezialisiert. Die Schauspieler reisen mitsamt Bühnenbild in einem Auto an und treten in einem Klassenzimmer auf. Diese intime Spielsituation schafft eine besondere Atmosphäre und sei, so die Theatermacher, bestens geeignet, um einen ge- und bewohnten funktionalen Alltagsraum mit neuen Blickwinkeln auf die Welt aufzuladen.[1]

Im Stück geht es um den verarmten Soldaten Franz Woyzeck, der trotz mehrerer Nebentätigkeiten, kaum den Unterhalt für sich und seine Freundin Marie sowie den gemeinsamen Sohn aufbringen kann. Er ist nicht nur Soldat, sondern rasiert gegen ein kleines Entgelt noch seinen Vorgesetzen, den Hauptmann, und nimmt an Ernährungsexperimenten des Doktors teil. Die Erbsendiät, die er hierfür einhalten muss und die ständigen Aufgaben lassen Woyzeck psychisch erkranken. Er bekommt Halluzinationen und leidet unter Wahnvorstellungen. Von den ihm höhergestellten Personen wird er zudem psychisch unterdrückt. Als ihn auch noch seine Freundin Marie mit dem Tambourmajor betrügt, verliert Woyzeck vollkommen Verstand und Halt. Von Wahnvorstellungen getrieben begeht er einen Femizid.

Äußerst eindrucksvoll schlüpft Schauspieler Julian König nicht nur in die Rolle des getriebenen Woyzeck, sondern spielt auch alle weiteren Personen, die mithilfe von Puppen verkörpert werden, was die Wirkung des Stücks nicht beeinträchtigt. Auch eine Stimme aus dem Off kommentiert hin und wieder das Geschehen auf der Bühne. Gebannt schaut das Publikum der Darbietung zu. Trotz warmer Temperaturen zeigt der Schauspieler bei insgesamt zwei Aufführungen, die jeweils 60 Minuten dauern, mit beeindruckender Mimik, Gestik und vor allem auch seiner Stimme, was Woyzeck, einem armen Menschen, der der untersten Schicht angehört, in seinem Alltag widerfährt. So wie Julian König zwischen seinen verschiedenen Rollen hin und her springen muss, so muss auch Woyzeck von Tätigkeit zu Tätigkeit hetzen und findet nirgendwo Halt oder Verständnis. Nicht nur Woyzecks Charakter, sondern auch Büchners Sozialkritik werden durch die Umsetzung des Stücks unterstrichen.

Beim abschließenden Gespräch mit dem Schauspieler fragen die Schüler*innen nicht nur nach der ausgefeilten Bühnentechnik, sondern auch nach der dramaturgischen Umsetzung. Julian König erklärt, warum Woyzecks Freund Andres nicht vorkommt und dass die Entscheidung, das Stück mit nur einem Schauspieler aufzuführen, bewusst getroffen worden sei, weil man vor allem aus der Sicht Woyzecks erzählen wolle und zeigen wolle, wie er die Welt wahrnehme. Büchner gebe mit seinem, 1836 verfasst, jemandem eine Stimme, der eigentlich keine Stimme habe. Der Ausgangspunkt der Inszenierung sei die Vorstellung, dass Woyzeck nach dem Mord an Marie im Gefängnis sitze und in seinem Wahn das Geschehen rückblickend verarbeite, weswegen er die Personen um sich herum auch als Fratzen bzw. Albtraumgestalten wahrnehme, was man an der Gestaltung der Puppen sehr gut erkennen konnte.

Die Schüler*innen und ihre Lehrkräfte waren sowohl von der schauspielerischen Leistung Königs als auch der Inszenierung des Stücks beeindruckt und im Hinblick auf das Abitur hat die Aufführung sicherlich einen bleibenden und nachhaltigen Eindruck hinterlassen, der hilft, die Aufgabenstellungen des Abiturs zu bewältigen. Das Stück ist Schwerpunktthema sowohl der Leistungs- als auch der Basisfächer.

Autorin: Christina Reimold

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[1] THEATERmobileSPIELE - Das Theater (buehnenspiele.de) (zuletzt aufgerufen am: 15.07.23)