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Dem Krebsgen auf der Spur: Biologie-Leistungskurs forscht in der Experimenta Heilbronn

Dem Krebsgen auf der Spur: Biologie-Leistungskurs forscht in der Experimenta Heilbronn


Wie wird Krebs auf molekularer Ebene diagnostiziert? Und wie fühlt es sich an, einen Tag lang wie echte Wissenschaftler im Labor zu stehen? Am Mittwoch, den 17.06.2026, tauchten zwölf Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses tief in die Welt der modernen Biomedizin ein. Bei einem ganztägigen Laborkurs in der Experimenta Heilbronn stand ein ganz besonderes Molekül im Fokus: das Tumor-Suppressorprotein p53, auch bekannt als der „Wächter des Genoms“.
Im regulären Unterricht des Leistungskurses gehören Genetik und Krebsentstehung zum Pflichtprogramm. Doch Theorie ist das eine, die Praxis das andere. In den modernen Laborräumen der Experimenta konnten die zwölf Nachwuchsforscherinnen und -forscher die gelernten Inhalte endlich selbst zum Leben erwecken.
Das Ziel des Tages: Eine fiktive Gewebeprobe mittels molekularbiologischer Methoden auf Mutationen im p53-Gen zu untersuchen. Dieses Gen ist im gesunden Zustand dafür verantwortlich, die Zellteilung zu stoppen oder den programmierten Zelltod (Apoptose) einzuleiten, wenn die DNA beschädigt ist. Liegt hier ein Defekt vor, kann dies zu unkontrolliertem Zellwachstum – also Krebs – führen.
Ausgestattet mit Laborkitteln und Schutzbrillen ging es für die Schülerinnen und Schüler direkt an die Arbeit. Unter professioneller Anleitung von Frau Arteman wurden komplexe Verfahren durchgeführt:
• Präzisionsarbeit: Der Umgang mit Mikropipetten im Mikroliter-Bereich erforderte höchste Konzentration.
• PCR (Polymerase-Kettenreaktion): Die Vervielfältigung der DNA-Abschnitte, um überhaupt genügend genetisches Material für die Analyse zu haben.
• Gelelektrophorese: Das finale Sichtbarmachen der DNA-Banden unter UV-Licht, um mutierte Gene von gesunden zu unterscheiden.
Erschöpft, aber voller neuer Erkenntnisse und mit dem Gefühl, ein Stück echter Wissenschaftsluft geschnuppert zu haben, trat die Gruppe am späten Nachmittag die Heimreise an. Ein großes Dankeschön gilt dem Team der Experimenta für die großartige Betreuung!


K. Nickol

Experimenta Bild Experimenta Bild 2

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Erfolgreiche Teilnahme an der 37.Internationalen Biologieolympiade

Erfolgreiche Teilnahme an der 37.Internationalen Biologieolympiade

Großer Erfolg für unsere Schule: Jakub Melcher aus der Jahrgangsstufe 2 hat mit viel Engagement und Fachwissen an der 37.Internationalen Biologieolympiade teilgenommen und sich erfolgreich für die zweite Wettbewerbsrunde qualifiziert.

Die Internationale Biologieolympiade richtet sich an besonders naturwissenschaftlich interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. Sie fordert nicht nur fundierte Kenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen der Biologie, sondern auch analytisches Denken, Problemlösekompetenz und Ausdauer. Bereits die erste Runde stellt hohe Anforderungen und beinhaltet anspruchsvolle Aufgaben aus Themenfeldern wie Zellbiologie, Ökologie, Genetik und Humanbiologie.

Mit großer Motivation und Eigeninitiative bereitete sich Jakub auf den Wettbewerb vor und stellte sein biologisches Verständnis eindrucksvoll unter Beweis. Auch in der zweiten Wettbewerbsphase zeigte der er sehr gute Leistungen, großes Durchhaltevermögen und ein ausgeprägtes biologisches Interesse. Als besondere Anerkennung für sein Engagement wurde er zu einem zweitägigen Expertenseminar in die experimenta nach Heilbronn eingeladen, welches im Februar/März stattfindet. Dort wird er die Gelegenheit erhalten, gemeinsam mit anderen engagierten Teilnehmenden vertiefte Einblicke in aktuelle biologische Fragestellungen zu gewinnen und praxisnah mit Expertinnen und Experten zu arbeiten.

Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zu diesem besonderen Erfolg und wünscht weiterhin viel Freude, Neugier und Erfolg auf dem weiteren naturwissenschaftlichen Weg. Solche Leistungen zeigen eindrucksvoll, wie engagiert und leistungsstark unsere Schülerinnen und Schüler sind und wie lebendig und zukunftsweisend naturwissenschaftliches Lernen am Herzog-Christoph-Gymnasium ist.

K. Nickol

Jakub Melcher IBO 2026  Urkunde

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Flugkünstler hautnah – Besuch der Burgfalknerei am 27. Mai

Am Dienstag, den 27. Mai, unternahmen die Klassen 6a und 6c einen besonderen Ausflug zur Burgfalknerei in Beilstein, bei dem sie beeindruckende Greifvögel aus nächster Nähe erleben durften. 
Bei strahlendem Wetter bestaunten wir in einer spannenden Flugvorführung die Flugmanöver von Falken, Eulen und Geiern. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei nicht nur viel über die Lebensweise und Fähigkeiten dieser faszinierenden Tiere, sondern konnten sie auch im Garten der Falknerei ganz aus der Nähe beobachten.
Der Tag war für alle ein unvergessliches Erlebnis und eine tolle Ergänzung zum Biologieunterricht.1000007575.jpg

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Auf Spurensuche im DNA-Labor – Ausflug der JG1 am 8. Mai

Am Donnerstag, den 8. Mai, begab sich die Jahrgangsstufe 1 auf eine spannende Reise in die Welt der Forensik und DNA Technik. Ziel war das DNA-Analyselabor bei der Experimenta, wo wir selbst zu Ermittlerinnen und Ermittlern wurden.
In einem praxisnahen Workshop erhielten wir Einblicke in moderne Analysemethoden der Kriminaltechnik. Besonders beeindruckend: Mithilfe von DNA-Spuren konnten wir einen fiktiven Einbruch aufklären – ganz wie in einem echten Krimi! Schritt für Schritt lernten wir, wie DNA isoliert, vervielfältigt und schließlich analysiert wird, um Täter*innen
eindeutig zu identifizieren.
Der Ausflug war eine tolle Gelegenheit, naturwissenschaftliche Theorie aus dem Unterricht in der Praxis zu erleben.

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Jakub Melcher (JG1) erreicht die zweite Runde der Internationalen Biologie Olympiade

Die IBO (Internationale Biologie Olympiade) ist ein Wettbewerb, bei dem an Biologie interessierte Schülerinnen und Schüler teilnehmen können. Der Wettbewerb ist in vier bundesweite Runden und ein internationales Finale unterteilt. Die vier Runden dienen der Auswahl der bundesweit vier besten Schülerinnen und Schüler im Bereich der Biologie, welche nach einem intensiven Training am internationalen Finale (dieses Jahr in den Philippinen) teilnehmen werden. Um aber ins Finale zu gelangen, muss man erstmal die vorhin genannten vier Runden überwältigen. In der ersten Runde gibt es eine Hausarbeit mit vier größeren Aufgaben, die in kleinere unterteilt sind und teilweise Experimente enthalten. In der diesjährigen 36. IBO durfte ich (Jakub Melcher) Aufgaben zur Biochemie, Evolution, Ökologie, Genetik als auch Physiologie und Datenanalyse lösen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, dank Frau Nickol, die für die Olympiade an unserer Schule verantwortlich ist, Experimente zu Honig, Metabolismus bei Hefen und eine Umfrage zum Thema Organspende an unserer Schule durchzuführen. Die zweite Runde bestand aus einer Klausur über die Bereiche Cytologie und Biochemie, Anatomie und Physiologie von Mensch und Tier, Genetik und Evolution, Botanik, Ökologie, Systematik und der Verhaltensbiologie. Die dritte und vierte Runde bestehen aus Klausuren und praktischen Arbeiten im Labor, die bewertet werden, um die vier Besten für das deutsche Team für das internationale Finale aus auszuwählen.

Aktuell befinde ich mich während der zweiten Runde nach der Klausur und warte gespannt auf die Ergebnisse, kann aber jetzt schon sagen, dass die IBO sehr viel Spaß macht, und es ermöglicht das Interesse für Biologie auszuüben.

Jakub Melcher (JG1)

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Der Leistungskurs Biologie ist den Tätern auf der Spur

Am 09.04.2024 unternahmen die Schüler*innen des Leistungskurses eine Exkursion in die Experimenta, um an einem Laborkurs zum Thema DNA-Techniken teilzunehmen. Ziel war es, unter Anwendung der bereits bekannten Verfahren der PCR und Gelelektrophorese einen DNA-Abgleich durchzuführen. Dieses Verfahren wird im echten Leben zum Abgleich von Erbmaterial in
Vaterschaftsfällen oder auch in der Forensik durchgeführt. Die Vertiefung von Theorie und Praxis kam gut an und half, ein tieferes Verständnis für Anwendungsfelder der Genetik zu bekommen.

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Die 34. Internationale Biologieolympiade - Eine Schülerin der JG2 stellte sich der Herausforderung

Biologie erleben - auch außerhalb des Unterrichts und mit einer Steigerung des Schwierigkeitsgrades im Vergleich zu diesem. Eine Herausforderung, die Anna Krehl (JG2) nicht aufgehalten hat, als es darum ging, ihr Wissen im Fachbereich Biologie im Rahmen der 34. Runde der Internationalen Biologieolympiade zu erweitern.
Schon die erste Runde im Sommer 2022 startete mit umfangreichen und vielfältigen Aufgaben, die sich um die Fachbereiche Botanik, Genetik, Neurophysiologie, Molekularbiologie, Bioinformatik und Physiologie gedreht haben. Diese waren wiederrum auf vier verschiedene Aufgaben mit mehreren Teilaufgaben verteilt, von denen mindestens drei bearbeitet werden mussten. Dabei galt es, sich mittels Fachliteratur und Internet zu informieren, denn der Stroop-Test, Genome-Editing und CRISPR/Cas waren beispielsweise Dinge, die es erst einmal zu recherchieren galt, bevor man die Aufgaben entsprechend lösen konnte. Auch kleinere Versuche im Rahmen der ersten Runde waren gefordert, wie beispielsweise der oben erwähnte Stroop-Test, der vor allem die Fähigkeiten zur Konzentration und Reaktion unter verschiedenen Bedingungen ermittelt.
Nach dem Absolvieren der ersten Runde und einer Korrektur durch Frau Nickol, die Anna als Fachlehrkraft bei dieser Herausforderung unterstützt und betreut hat, stand im Oktober 2022 fest: Die erste Runde wurde von Anna erfolgreich absolviert und der zweiten Runde stand nichts mehr im Wege. Dafür musste Mitte November 2022 die geforderte Klausur geschrieben werden, bei der es erneut viele verschiedene Fragen und Aufgaben zu beantworten und zu lösen galt, die ebenfalls eine Vielzahl von Fachbereichen der Biologie umfassten. Hierbei bewegten sich die Aufgaben in einem gesteigerten Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu Runde eins. Anna gelang es in Runde zwei sogar, unter die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Baden-Württemberg zu kommen.
Nun, knapp zwei Monate später im Januar 2023, erhielt Anna ihre Urkunde für die zweite Runde, nachdem die Klausur erfolgreich bestanden wurde. Herzlichen Glückwunsch!

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Biologie-Leistungskurse der Kursstufe 2 lernen, wie Krebs diagnostiziert wird

Am 19.12.22 unternahmen die Biologie-Leistungskurse der Kursstufe 2 von Frau Heim und Frau Nickol zum zweiten Mal in diesem Schuljahr eine Exkursion in das Schülerlabor der Experimenta in Heilbronn. Dort konnten wir die in der Schule theoretisch erlernten molekularbiologischen Techniken praktisch anwenden. So übten sich die Schülerinnen und Schüler im Pipettieren, Vortexen, Befüllen von Gelelektrophoresekammern und der Durchführung eines ELISA-Testverfahrens.

Die Verfahren wurden im Kontext der Krebsdiagnostik angewendet, denn durch PCR, Gelelektrophorese und Restriktionsverdau lässt sich eine mögliche Mutation im Tumor-Suppressor-Gen p53 – dem sogenannten Wächter des Genoms – nachweisen. Diese kann eine Krebserkrankung zur Folge haben.

Die Veränderung dieses Gens lässt sich ebenso durch ein ELISA-Testverfahren feststellen. Dabei werden spezifische Antikörper gebunden und die Ergebnisse fotometrisch ermittelt.

Wir bedanken uns beim Verein der Freunde für die Förderung unserer Exkursion!

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Teilnahme der bilingualen Biologie Leistungskurse an der „EMBL Science and Society Conference 2021“

EMBL

Am 03. Dezember 2021 nahmen die bilingualen Biologie Leistungskurse der Jg1 und Jg2 von Frau Heim und Frau Soloch an einer virtuellen Veranstaltung des EMBL (= European Molecular Biology Laboratory) in Heidelberg teil. Thema der 22ten „Science and Society Conference“ war dieses Jahr „One Health: integrating human, animal and environmental health“. Viele renommierte, internationale Wissenschaftler*innen haben im Zuge dessen Vorträge zu verschiedenen Themen wie beispielsweise der zukünftigen Pandemievermeidung oder Erhaltung der Nachhaltigkeit auf unserem Planeten gehalten. Ein weiterer Fokus lag auf Aspekten wie der Erforschung von Zoonosen (d.h. Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden) und antimikrobiellen Resistenzen. Neben den vielen spannenden Vorträgen gab es auch die Möglichkeit mit den Wissenschaftler*innen zu diskutieren und eigene Fragen zu stellen. Zurückblickend war es eine sehr gelungene, informative und augenöffnende Veranstaltung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Heim, Frau Soloch und Herr Dr. Stadtfeld für die Möglichkeit an dieser Veranstaltung teilzunehmen!

Der bilinguale Biologie Leistungskurs (Jg2)

Typisierungsaktion der Jahrgangstufenschüler*innen im Kampf gegen Blutkrebs

DKMS20210416 1Alle 12 Minuten erhält in Deutschland jemand eine erschütternde Blutkrebsdiagnose.

Aber was ist Blutkrebs eigentlich genau?

Blutkrebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems, wobei sich hier Blutzellen unkontrolliert teilen und so die normale Blutbildung massiv beeinträchtigen. Allgemein liegen all diesen Erkrankungen veränderte Stammzellen zugrunde, deren Reparatur nicht möglich ist und defekte Blutzellen sich deshalb vermehren.

Für Blutkrebspatienten gibt es heute verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Wenn jedoch zum Beispiel eine Chemotherapie nicht wirkt, ist für viele Patienten die sogenannte Stammzellspende die letzte Chance, den Blutkrebs zu besiegen. Um Stammzellspender werden zu können, müssen zuerst Gewebemerkmale bestimmt werden. Solche Gewebemerkmale (auch HLA-Merkmale genannt) sind Muster auf der Zelloberfläche, die man sich als „Fingerabdruck der Zelle“ vorstellen kann. Sie sollten bei Spender und Empfänger möglichst zu 100% identisch sein, um Abstoßungsreaktionen zu vermeiden. Diese Merkmale können durch einen einfachen Wangenabstrich bestimmt werden (Typisierung). Wird dadurch ein geeigneter Spender für den Erkrankten gefunden, so kann nach weiteren Untersuchungen eine Stammzellspende eingeleitet werden. Diese erfolgt dann durch eine periphere Stammzellentnahme ambulant oder durch eine Knochenmarkentnahme unter Vollnarkose.

Greifvögel erneut am HCG

Bild 2Am Freitag, den 12.4.2019 bekam unsere Klasse (5c) Besuch von den Besitzern der Greifvogelanlage  Wüstenrot. Und sie waren nicht alleine… Mit dabei waren Emma - ein Sibirischer Uhu - und die Afrikanische Weißgesichtseule Mimi.

Wir erfuhren eine Menge über die beiden, aber auch über ihre Artgenossen. So staunten wir zum Beispiel über die Tatsache, dass der Sibirische Uhu eine Flügelspannweite von 170 – 185 cm hat, die afrikanische Weißgesichtseule dagegen „nur“ von ca. 49 cm. Der Sibirische Uhu kann bis zu 70 cm groß werden und erreicht ein Gewicht von 3,5 bis 4 kg – die kleine Eule ist nicht mal halb so groß. Eulenvögel sind hauptsächlich nachtaktiv und von Geburt an weitsichtig. Sie können ihre Beute zwar in 2 km Entfernung scharf sehen, aber wenn sie in der Nähe ihrer Beute sind, sehen sie diese nicht mehr. Dafür können sie ihren Kopf um 270 Grad drehen, was einem Dreiviertelkreis entspricht. Besonders beeindruckend fanden wir, dass sie ein solch feines Gehör haben, dass sie den Herzschlag einer Maus auch dann noch hören, wenn die Maus unter 1m tiefem Schnee liegt.