Die drei 3D-Drucker des HCGs finden im NwT Untericht bei der Sonderteilerstellung großen Einsatz. So werden jedes Jahr von den Schüler*innen beispielsweise Kolben oder Ventile für die Windpumpe entworfen und gedruckt. Mit höherer Klassenstufe und anspruchsvolleren Projekten nehmen aber auch die Anforderungen an die Druckqualität zu und so wurde der Ruf nach einem präziseren 3D-Drucker immer lauter. Neue Sicherheitsrichtlinien schreiben seit November 2021 jedoch vor, dass 3D-Drucker nur noch mit Gehäuse im Unterricht eingesetzt werden sollten. Da der Erwerb eines neuen Druckers mit Gehäuse für die Schule sehr kostspielig gewesen wäre, haben drei Schüler der Klasse 11b das in die Hand genommen und für einen neuen Drucker einfach selbst ein Gehäuse konstruiert. Beim Bau haben Linus Bausch, Jan Engelmann und Simon Riedinger praktisches Talent, logisches Denkvermögen und Eigeninitiative gezeigt. Unterstützt wurde das Projekt von Frau Sauer. Einige Bauteile wurden über Nacht Zuhause gedruckt und an vielen Nachmittagen zeigten die drei Durchhaltevermögen und Ausdauer. Das entstandene Gehäuse ist nicht nur robust, sondern sieht dazu noch stilvoll und ansprechend aus. Der Konstruktion einer Solarnachführung in Klasse 11 steht also nichts mehr im Wege.
Wir danken Euch herzlich für Euren großartigen Einsatz und Euer Engagment!










Nach den Sommerferien staunte eine der neunten Klassen des Herzog-Christoph-Gymnasiums Beilstein über den neuen naturwissenschaftlichen Fachraum an ihrer Schule. Gemeinsam mit Schulleiter Jochen Bär besuchte Bürgermeister Patrick Holl die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Unterrichts, um sich persönlich vom Ergebnis der langen Planungs- und Bauphase zu überzeugen. Bei der symbolischen Schlüsselübergabe war er besonders beeindruckt von den drei 3D-Druckern. „Es ist schon ein gewaltiger Unterschied zur eigenen Schulzeit, wie eigenständig die Schüler sich an komplizierte technische und naturwissenschaftliche Themen heranwagen“, äußerte sich der Gemeindechef und ließ sich bereitwillig auf einen von den Schülern entwickelten Reaktionstest ein.
Frohe Weihnachten! Nach wochenlangem Schaffen können 15 Schüler der 8b die Früchte ihrer Arbeit in den Händen halten. Was vorher einfache Kieferquadrate waren, wurde nun zu Weihnachtsgeschenken für Omas oder Papas: Mühle-Spiele, Mensch-Ärgere-Dich-Nicht oder gar ein Mini-Billiard. (Ob dieses allerdings den Besitzer wechselt?) Damit unsere Tischfräse all die schönen Kleinigkeiten herstellen konnte, musste sie erst programmiert werden - und das will gelernt sein. Ein CAD-Programm wird am PC bedient. Damit wird gezeichnet und geschrieben. Das Gezeichnete wird geschickt kopiert, verschoben und gespiegelt. Ist die Zeichnung fertig, werden die richtigen Einstellungen für die Fräse eingegeben. Und vor einer erfolgreichen Simulation wird sie erst gar nicht angeworfen. Dann aber sind einige Sondereinsätze gefragt, denn an manchen Entwürfen hat die Fräse bis zu 20 Minuten zu arbeiten. Schön, dass es immer wieder Schüler gab, die nach Unterrichtsende noch zwei Sonderschichten einlegten,
Vier Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c die Aktion minutiös vorbereitet. Der Fahrradkeller wurde dabei von ihnen umfunktioniert zur Arena, in der sie das Chaos kontrollieren wollten. Kreuz und quer waren Schultische, zusammengeschraubte Stative und Holzgestelle zu einer riesigen Maschine aufgebaut, die darauf wartete, zum ersten Mal ausgelöst zu werden.