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„Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!“ - Getreu nach diesem Zitat aus Goethes Faust machten sich die beiden Leistungskurse Deutsch der JG2 in die Kulturhauptstadt Weimar auf, sobald dies pandemiebedingt wieder möglich war. Nach der anstrengenden Lektüre der Tragödie erster Teil sollte bei einer dreitägigen Exkursion in Begleitung der Tutorinnen Ruf und Weigelt auf Goethes Spuren gewandelt werden.

Bericht eines Teilnehmers:

1.Tag

Auf der Busfahrt Richtung Weimar gab es einen ersten Stopp im thüringischen Eisenach, um dort die geschichtsträchtige und feudale Wartburg zu besichtigen, die als erste deutsche Burg in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen und deren Kunstsammlung mit ihren Schätzen aus acht Jahrhunderten von Goethe ins Leben gerufen wurde.
Nach einem kurzen Fußmarsch genossen wir die tolle Aussicht, bevor die Burg und das Museum individuell erkundet werden konnten.

Gruppenbild Wartburg.JPG

Am späten Mittag in Weimar angekommen, trennten sich die Kurse und checkten in ihren jeweiligen Unterkünften ein, die beide fußläufig zur Stadtmitte gelegen waren.

Nach einer kurzen Ruhepause trafen sich die Kurse in der Innenstadt vor dem “Weimar Haus”, einem interaktiven Museum, das allen die lange Geschichte Weimars näher brachte und ein erstes dreidimensionales Treffen mit Goethe ermöglichte.

Goethe vor dem Weimar Haus.JPG

Danach ging es ohne Pause mit einer ausgedehnten Stadtführung weiter. Die sehr sympathische Führerin zeigte uns mit Begeisterung die Innenstadt Weimars und beeindruckte uns mit ihrer offenen und sehr kurzweiligen Art. Dabei gab sie allerlei lustige Anekdoten zum Besten, an die man sich noch lang erinnern wird.

Stadtführung.JPG

Müde und hungrig ging es nach kurzer Freizeit zum gemeinsamen Abendessen in ein italienisches Restaurant, bestens organisiert von einigen Teilnehmerinnen. Der restliche Abend stand zur freien Verfügung. Viele verbrachten diesen in einem kleinen Park neben dem Goethe-Brunnen.

  1. Tag

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Mit einem leckeren und reichhaltigen Frühstück im Hotel begann der nächste Tag, der am sonnigen und warmen Vormittag für eigene Erkundungen, zum Beispiel ins Bauhaus-Museum oder für einen Besuch bei Goethes letzter Ruhestätte in der Fürstengruft, genutzt werden konnte. Es wurde festgestellt, dass sowohl die berühmten Thüringer Rostbratwürste als auch das Eis in Weimar sehr gut schmecken und die Menschen dort ausgesprochen freundlich und hilfsbereit sind.


Goethes Wohnhaus (002).jpg

Den Nachmittag verbrachten alle im Goethe-Museum in Goethes einstigem Wohnhaus. Es war ein sehr besonderes und erhebendes Gefühl, sich in seinen Zimmern zu bewegen, sowie seinen Schreibtisch und seine Sammlungen zu sehen oder sich in seinem Garten aufzuhalten.

Gruppe in Goethes Garten.JPG

Den kurzen Rest des Nachmittags verbrachten einige in Goethes Gartenhaus oder aber auch beim Shoppen. Das Abendessen wurde wiederum in Gemeinschaft genossen, dieses Mal in einem sehr kleinen Burger-Restaurant, das am Ende nicht bei allen die Erwartungen erfüllen konnte.

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3.Tag

Nach einem zeitigen, aber wieder sehr leckeren Frühstück wurde ausgecheckt und es ging mit dem Bus noch zur Gedenkstätte Buchenwald, wo wir ca. drei Stunden auf dem Gelände und mit einem Audio-Guide versehen im dazugehörigen Museum verbrachten. Es war sehr bedrückend, die Überreste des Arbeitslagers und die zahlreichen Zeugnisse der Menschen zu sehen. Hier wäre durchaus mehr Zeit nötig gewesen.

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Nach diesem eindrucksvollen Abschluss ging es zurück in Richtung  Beilstein. Nach ein paar Stunden Autobahnfahrt  gab es noch einen Halt, um sich ein letztes Mal ordentlich zu stärken. Dann schliefen die meisten der Heimat entgegen.

Lässt man die Tage  noch einmal Revue passieren, waren es die großen und auch die vielen kleinen Erlebnisse, die diese Fahrt wohl für alle unvergesslich machen. Der Zusammenhalt und die Rücksichtnahme untereinander waren vorbildlich, es wurde viel gelacht, viel gesehen, gegessen und dabei kein Alkohol getrunken. Auf jeden Fall haben die Tutorinnen nichts dergleichen bemerkt und alle sind gesund und wohlbehalten wieder nach Hause zurückgekehrt. Weimar war also wirklich eine Reise wert, nicht nur allein wegen Goethe. Alle, die dabei sein durften, hatten offensichtlich Spaß daran und haben nebenbei auch noch etwas für die Bildung getan, was man durchaus an diesem schriftlichen Zeugnis erkennen kann, denn nur „was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen“.

Peter Felle (für alle Schüler*innen)
Sabine Ruf (für die begleitenden Lehrerinnen)

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