Vorsicht giftig! – Schülerinnen und Schüler erforschen Naturwissenschaften bei der Junior Science Olympiade 2026
Mit großer Neugier, Forschergeist und viel Experimentierfreude nahmen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 an der Junior Science Olympiade 2026 teil. Unter dem spannenden Rahmenthema „Vorsicht giftig!“ setzten sich die jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler intensiv mit Umwelt- und Körpergiften auseinander und gewannen dabei faszinierende Einblicke in biologische, chemische und physikalische Zusammenhänge.
Umweltgifte: Wie Salz Pflanzen schadet
Im ersten Experiment untersuchten die Teilnehmenden den Einfluss unterschiedlicher Salzkonzentrationen auf das Pflanzenwachstum. Dazu wurden Kressesamen über einen längeren Zeitraum mit unterschiedlich stark salzhaltigem Wasser gegossen. Die Schülerinnen und Schüler beobachteten sorgfältig Keimung, Wachstum und Blattfärbung. Schnell zeigte sich: Schon geringe Mengen Salz können das Wachstum deutlich hemmen. Das Experiment verdeutlichte eindrucksvoll, welche Auswirkungen Umweltgifte – etwa durch Streusalz oder Bodenversalzung – auf Pflanzen und ganze Ökosysteme haben können.

Körpergifte: Vitamine – gesund oder gefährlich?
Ein weiteres Experiment widmete sich dem menschlichen Körper. Die Schülerinnen und Schüler erforschten, welche Vitamine wasserlöslich und welche fettlöslich sind. Besonders spannend war die Frage, ob eine Überdosierung von Vitaminen schädlich sein kann. Die Teilnehmenden lernten, dass vor allem fettlösliche Vitamine im Körper gespeichert werden und bei übermäßiger Zufuhr gesundheitliche Risiken bergen können – ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsbildung und zum bewussten Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln.

Giftpfeil: Technik und Physik in Bewegung
Im dritten Teil stand Technik und Physik im Mittelpunkt. Unter dem Stichwort „Giftpfeil“ bauten die Schülerinnen und Schüler eigene kleine Katapulte. Anschließend untersuchten sie systematisch die Flugbahn der Geschosse und erforschten den Einfluss von Abschusswinkel und Kraft. Mit großer Begeisterung wurden Messungen durchgeführt, Hypothesen aufgestellt und Ergebnisse ausgewertet. So wurden physikalische Gesetzmäßigkeiten nicht nur verstanden, sondern buchstäblich erfahrbar gemacht.

Forschen, staunen, verstehen
Die Teilnahme an der Junior Science Olympiade 2026 war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten eigenständig, stellten Fragen und diskutierten Ergebnisse. Dabei wurde deutlich: Naturwissenschaften sind spannend, alltagsnah und fördern kritisches Denken.
Mit viel Engagement und Teamgeist zeigten die jungen Forschenden, dass Wissenschaft schon in den Klassenstufen 5 bis 8 lebendig, kreativ und erkenntnisreich sein kann.
Katja Nickol



