Haben Sie sich jemals gefragt, wie man ein guter Leader sein kann und worauf man dabei achten muss? Ich stellte mir letztes Jahr diese Frage und meldete mich für ein zweiwöchiges Sommerprogramm an der University of Notre Dame in den USA an. Dank der Erlaubnis der Schule, der Unterstützung von Frau Bächle und der Hilfe eines Stipendiums durfte ich Ende des letzten Schuljahres nach Nordamerika fliegen und an diesem Programm teilnehmen. Das ganze Programm heißt iLED (International Leadership Enrichment and Development) und dauerte zwei Wochen.

IMG 20190916 1211381Am Montag, den 16. September, ging die Klasse 6e auf Klassenfahrt nach Bad Urach, welches bekannt ist für seinen Wasserfall. Auf den mit Moos bedeckten Steinen verewigten wir uns mit dem Zeichen 6e.

Weiter ging es zum Biohof Bleiche. Das Besondere an diesem Hof ist, dass dort auch Menschen mit Handicap Arbeit finden.

Am Dienstag reisten wir in die Steinzeit, indem wir dem Rulamanweg bis zur Schillerhöhle hoch oben am Berg folgten. Im Basislager lernten wir Steinzeitwaffen zu bauen und Feuer ohne Feuerzeug zu entfachen.

Am 19. März 2019 fand bei uns am HCG die erste Zusammenarbeit mit der Hilfswerk „Misereor“ statt. Bei der Aktion „Soli-Brot - Backen. Teilen. Gutes tun.“ beteiligten wir uns, die Schüler der katholischen Religionskurse, und engagierten uns an zwei Tagen für einen guten Zweck.

Start war bereits der Montagabend, an dem wir Schüler gemeinsam mit unserer Lehrerin den Teig für die Brötchen in der Schulküche vorbereiteten. Dabei halfen alle anwesenden Schüler, in umwerfenden Schürzen, kräftig mit. So konnten wir den Teig für ca. 400 Brötchen zügig herstellen.

Der Dienstag war der eigentliche Aktionstag. Nach intensiver Planung von Frau Scheuhing unterstützt durch ihren Onkel Thomas Höppner und Herrn Auer, der Hausmeister des HCGs, war der Tag endlich gekommen. Um 6:00 Uhr morgens wurde das Backhäusle des HCGs für die Brötchen eingeheizt und auch die Schüler waren pünktlich um 7 Uhr zur Stelle. Schlag auf Schlag ging die Fließbandarbeit los.

1Am 26.02.19, haben wir, die Klasse 10b, zusammen mit Frau Bächle und Herrn Milbich die ehemalige Synagoge in der kleinen Stadt Freudental besucht, die jedoch eine große und schreckliche Vergangenheit hat.

In Freudental lebten von 1723 bis 1942 viele jüdische Bürger, heute kein einziger mehr. Damit befasst sich auch Herr Volz, der Leiter für Pädagogik und Kultur der ehemalgien Freudentaler Synagoge, der uns um 9 Uhr begrüßte. Unsere erste Aufgabe war es, die im Raum ausgestellten Negativen (Fotographien) anzuschauen. Die Fotos stammen von dem jüdischen Hobbyfotographen Erich Sonnenmann aus dem Jahr 1938, der zu dieser Zeit immer wieder in Freudental zu Besuch war, und dort die jüdischen Familien, ihre Gemeinschaft und ihre Arbeit auf den Feldern fotografierte, die allesamt sehr glücklich wirkten.

Am 14.11.2018 gab es für die 10. Klasse im Rahmen des BOGY Praktikums einen Nachmittag, an dem zwei Studenten der Uni Hohenheim uns beibrachten, wie man mit Hilfe des Arduino-Programms ein Lämpchen oder einen Buzzer programmiert. Die benötigten Materialien wie Laptop, Steckbrett und Festplatte, wurden uns von den Studenten zur Verfügung gestellt und wir bekamen eine kleine Einführung, bei der wir lernten, was es alles für verschiedene Anschlüsse auf der Festplatte gibt, oder wo sich der Plus- beziehungsweise der Minuspol befindet. Nach dieser kurzen Einführung konnten wir uns nun selbst daran versuchen, ein Lämpchen zum Leuchten zu bringen. Dazu mussten wir nur noch die richtigen Befehle in eine Quellcodevorlage einfügen. Nach Erledigung dieser Aufgabe, sollten wir als nächstes das Lämpchen zum Blinken bringen. Dafür lernten wir noch weitere Befehle, wie zum Beispiel den Befehl „delay“, der für eine Pause steht. In dieser Phase konnten wir uns nun auch eigenständig aussuchen, was wir programmieren wollten. Viele von uns programmierten nun mehrere Lämpchen hintereinander, beispielsweise ein grünes, gelbes und rotes Lämpchen, um daraus eine Ampel zu machen. Oder sie ließen mehrere Lämpchen gleichzeitig leuchten, während andere Lämpchen gleichzeitig blinken sollten. Zum Schluss bekamen wir noch einen Buzzer, den wir auf unserem Steckbrett mit Kabeln an die Festplatte anschlossen. Wieder lernten wir neue Befehle, um verschiedene Töne mit dem Buzzer erzeugen zu können. Dabei entstanden viele unterschiedliche Töne und es wurde nun auch sehr laut im Raum, weshalb dieser Teil des Kurses nur sehr kurz andauerte. Dieser Nachmittag bot uns einen kurzen Einblick im Programmieren und man lernte auch mal kennen, wofür Softwareprogramme notwendig sind.
( Kim Wendel )