Wie sieht das Konzept einer „Nachhilfebörse“ am HCG aus?

Schüler „helfen“ Schülern – Dies soll an unserer Schule durch ein Förderkonzept gestärkt werden, indem leistungsstarke Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 9 jüngeren Schülerinnen und Schülern eine auf individuelle Bedürfnisse ausgelegte „Lernhilfe“ in einzelnen Fächern anbieten, um kleinere Wissenslücken zu schließen, sich konzentrierter auf Klassenarbeiten vorzubereiten und zum selbstständigen Lernen anzuleiten.
Die Erfahrung lehrt, dass oft die Unterstützung durch ältere, fachlich versierte Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll ist, da sie direkt am Schulgeschehen beteiligt sind, die Lehrer und deren Unterricht kennen und oftmals einen besseren Kontakt zu den Nachhilfe benötigenden Schülerinnen und Schülern haben.
Deshalb möchte dieses Projekt durch eine „Nachhilfebörse“ die Organisation solcher Partnerschaften effizient gestalten und die Beteiligten auf ihrem Weg begleiten.

Was sind die Ziele?

  • individuelle Fördermaßnahmen
  • kostengünstige und effiziente Lernhilfe
  • Anwendung und Nutzbarmachung des Wissens bei den unterrichtenden Schülerinnen und Schülern
  • Einweisung und Begleitung der unterrichtenden Schüler durch Lehrkräfte
  • Stärkung der sozialen Verantwortung bei den unterrichtenden Schülerinnen und Schülern
  • soziale Vernetzung über die Jahrgangsstufen hinweg

Wie werde ich „Lernhelfer“?

Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 9, die Nachhilfe geben möchten, sollten vom eigenen Fachlehrer empfohlen werden, mit jüngeren Schülern umgehen können und zuverlässig sein.
Das Formular „Angebot Lernhelfer“ sollte man sich von der Homepage herunterladen, ausdrucken (in Ausnahmefällen sind die erforderlichen Formulare auch beim Sekretariat erhältlich) und vollständig ausgefüllt in den SMV – Briefkasten werfen. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern bitte die Unterschrift der Eltern nicht vergessen!
Bei der SMV werden in Zusammenarbeit mit einer betreuenden Lehrkraft die „Lernpartnerschaften“ organisiert und die entsprechenden Kontaktdaten vermittelt. Es besteht jedoch keine Garantie für eine erfolgreiche Vermittlung.

Wie werden die „Lernhelfer“ unterstützt?

Koordination und Organisation in den Räumlichkeiten der Schule durch die SMV und eine betreuende Lehrkraft
Vor Beginn ihrer Tätigkeit werden sie von einer Lehrkraft in die Grundprinzipien einer erfolgreichen Nachhilfe eingewiesen.
Zu Beginn ihrer Tätigkeit werden sie über eine schriftliche Empfehlung des Fachlehrers/der Fachlehrerin zur möglichen Gestaltung der Lernhilfe informiert.
Bei Schwierigkeiten während der Tätigkeit besteht immer die Möglichkeit, sich an die betreuende Lehrkraft oder an den Fachlehrer/die Fachlehrerin des zu unterrichtenden Schülers zu wenden.
Es erfolgt ein Feedback, um Erfahrungen auszutauschen und mögliche Schwierigkeiten zu umgehen.
Bei mehrfacher und erfolgreicher Tätigkeit als „Lernhelfer“ kann ein Nachhilfezertifikat ausgestellt werden, das bei zukünftigen Bewerbungen hilfreich sein kann.

Wie finde ich eine „Lernhilfe“?

Sollten Schülerinnen und Schüler eine „Lernhilfe“ benötigen, bitte das Formular „Suche Lernhilfe“ von der Homepage herunterladen und ausdrucken (in Ausnahmefällen sind die erforderlichen Formulare auch beim Sekretariat erhältlich). Dieses wird von den Erziehungsberechtigten vollständig ausgefüllt und unterschrieben. Anschließend bitte in den SMV – Briefkasten werfen. 
Bei der SMV werden in Zusammenarbeit mit einer betreuenden Lehrkraft die „Lernpartnerschaften“ organisiert und die entsprechenden Kontaktdaten vermittelt. Es besteht jedoch keine Garantie für eine erfolgreiche Vermittlung.
Für das Gelingen ist es besonders wichtig, dass nicht irgendein Stoff vertieft, sondern das Augenmerk auf individuelle Bedürfnisse gelegt wird, weshalb auch die betreffenden Fachlehrer in diesen Prozess involviert sein sollen. Wenn eine Lernhilfe gesucht wird, dann sollte auch das Formular „Empfehlung des Fachlehrers/der Fachlehrerin für die Lernhilfe“ zu Inhalt und Gestaltung von der Homepage heruntergeladen und vom entsprechenden Fachlehrer ausgefüllt zur ersten Nachhilfestunde mitgebracht werden.

Wie funktioniert die „Nachhilfebörse“?

Nach der Übermittlung der Kontaktdaten nehmen die Eltern des betroffenen Schülers selbst Kontakt mit dem in Frage kommenden „Lernhelfer“ auf und handeln ohne Beteiligung der Schule die Modalitäten (Ort, Zeit, Kosten …) aus.
Nach der Absprache informiert der „Lernhelfer“ die Schule per e-mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) über den Beginn der Lernpartnerschaft, damit eventuell Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können. Diese Information ist wichtig für die Koordination, die Dokumentation und die weitere Vermittlung. Deshalb sollte auch eine Information bei Beendigung der Lernpartnerschaft erfolgen.

Wann und wo findet die „Lernhilfe“ statt?

Der Unterricht kann sowohl in den Räumlichkeiten der Schule (Dienstag und Donnerstag) als auch beim Nachhilfeschüler oder „Lernhelfer“ zu Hause stattfinden. Ort und Zeit legen die Beteiligten selbst fest.

Welche Kosten entstehen?

Die Zahlungsmodalitäten handeln die Lernpartner in eigener Verantwortung unter sich aus.
Das Entgelt sollte sich je nach Erfahrung der „Lernhelfer“ und den äußeren Umständen im Bereich zwischen 5 € und 10 € bewegen.

Art und Dauer der „Lernhilfe“

Die „Lernhilfe“ findet ausschließlich individuell ausgerichtet als Einzelunterricht statt. Sie umfasst mindestens fünf Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten über einen individuell festgelegten Zeitraum, um eine gewisse Kontinuität für die Beteiligten zu gewährleisten.

Sind noch Fragen offen?

Sollte irgendetwas unklar sein, treten im Zusammenhang mit der „Nachhilfebörse“ Schwierigkeiten zwischen den Lernpartnern auf oder gibt es Anregungen zur Verbesserung, dann bitte vertrauensvoll melden per e-mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder direkt bei Frau Ruf, die dieses Projekt betreut.